Die Köhlerei

In unserer Köhlerei wandeln die Besucher auf den Spuren eines alten und traditionsreichen Handwerks. Vom 12. bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Holzkohle der einzige dem Menschen bekannte Energieträger, der Temperaturen von 800 bis 1200 Grad Celsius erzeugen konnte, um die gewonnenen Erze verhütten und die Metalle verarbeiten zu können. Für die Jahresproduktion z.B. eines Hochofens im 17. Jh. mussten 25 bis 30.000 m3  Holz zu Holzkohle verarbeitet werden.
Die Holzkohle wurde von den Köhlern zuerst in Gruben- später in Erdmeilern hergestellt. Das Verkohlen von Holz erforderte harte Arbeit, Entbehrungen, Umsicht und viel Erfahrungen. Die Köhler waren Walderemiten, standen mit der Natur auf Du und Du und lebten vom Frühjahr bis zum Wintereinbruch in ihren Köhlerhütten bei ihren Meilern. Die Köhlerei gehörte zu den wichtigsten Erwerbsquellen der Bevölkerung und sie waren unabdingbar miteinander verbunden. Erst mit dem Auffinden der Steinkohle wurde die Holzkohle als Brennstoff für die Industrie abgelöst, wobei sie heute noch, neben dem Grillen, für viele Bereiche unseres täglichen Lebens und der Wirtschaft eine außerordentliche Bedeutung hat, z.B. für Filtertechnik, Metallurgie, Medizin, Schwarzpulver, Chemie uvm.

 

Grünes Meer Wegplan 2017

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